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<pre>Auch im Kampf um die internationalen Startplätze herrscht Hochbetrieb. Wer schafft es in die Champions League, wer in die Europa League und wer darf zumindest für die Conference League planen? Diese Probleme hätten die Teams im Tabellenkeller gerne, die um die Bundesliga-Existenz bangen.  <p> Doch die Kiezkicker haben zuletzt bewiesen, dass sie sich nicht so leicht abschütteln lassen. Das 3:3 gegen Dortmund war ein starkes Signal: Zum ersten Mal seit dem 2August 1996 konnte St. Pauli in der Bundesliga nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch punkten.  <p>  „Wir haben es nicht selbst in der Hand. Ich will keinen unnötigen Druck aufbauen. Wir müssen alles gewinnen, dann können wir vielleicht über andere Dinge reden“, gab sich Dardai gelassen und zeigte sich mit der bisherigen Punkteausbeute zufrieden. <p> Die Eintracht hat die letzten fünf Ligaspiele nicht gewinnen können und ist nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Den letzten vollen Erfolg gab es mit dem 3:2 gegen Wolfsburg zum Auftakt der Rückrunde. Allerdings konnte zuletzt dem FC Schalke wenigstens ein Zähler abgerungen werden. <p>  Die von der damaligen Mini-Sieges-Serie gegen Leverkusen und Hannover ausgelöste Euphorie wurde mit nur einem Zähler aus den folgenden vier Partien in Windeseile wieder eingedampft — der Dreier gegen die Wölfe bleibt somit vorerst nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.  </pre>


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<pre>Möglicherweise hat der Effzeh inzwischen aber sogar schon jenen Moment verpasst, in dem sich ein Trainerwechsel als förderlich erweist — von Woche zu Woche dürften immer weniger infrage kommende Nachfolger Bereitschaft zeigt, sich die mission ipmossible in der Domstadt anzutun.  <p> Insgesamt ist Leipzig zwar bereits seit sechs Liga-Spielen ungeschlagen, musste sich aber nach zuvor vier Siegen in Serie jetzt zwei Mal hintereinander mit einem Unentschieden zufrieden geben.  <p>  Mit den sich auf 37 summierenden Saison-Einschlägen ist der FSV inzwischen gar auf dem Niveau der Kölner Geißböcke angelangt, die somit das Alleinstellungsmerkmal verloren haben, als Schießbude des deutschen Fußballs unterwegs zu sein. <p> Dennoch ist es eine nicht ganz ungefährliche Situation für Stöger und seine Kölner Elf — auf den Relegationsplatz hat Köln derzeit „nur“ sieben Punkte Vorsprung. Es ist zwar noch ein recht komfortabler Polster, aber die Liga sollte man bei Köln noch nicht ganz außer Acht lassen. <p>  Auch beim jüngsten 0:0 gegen den Vizemeister aus Wolfsburg schrammte der FCA nur knapp an seinem dritten Liga-Sieg vorbei; zuvor hatte die Mannschaft auch schon gegen Bilbao, Alkmaar, Mainz und Bremen einen ausgesprochen ordentlichen Eindruck hinterlassen.  </pre> 


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<pre> Nach einem völlig verpatzten Start in die Rückrunde (nur 5 Punkte aus 6 Partien) wird die Gäste dagegen die Sorge hemmen, dass es möglicherweise nicht einmal mehr beim amtierenden Schlusslicht zum Dreier reicht — und damit die Champions League noch einmal in weitere Ferne rückt.  <p> Auch im Borussia-Park ist es wohl allenfalls dem England-Import zuzutrauen, die vom verletzten Simon Zoller hinterlassenen Fußstapfen erfolgreich auszufüllen.  <p>  Dabei taste ich mich bei meiner Tor-Kombi mit dem Freitagsspiel – rein quotentechnisch – zunächst einmal ganz langsam an die Fleischtöpfe heran: <p>  Die Mängelliste könnte aber auch fast beliebig fortgesetzt werden: Die Pässe kamen nicht an, die Laufwege stimmten nicht und vor allem die Offensivleistung war desaströs. Kein einziger Schuss der Wolfsburger kam aufs Schalker Tor, die acht Versuche gingen entweder daneben oder wurden geblockt. <p>  Insbesondere nach den Klatschen gegen Frankfurt, Köln und den BVB befand sich die Moral verständlicherweise am Boden. Entsprechend großen Respekt hat es verdient, dass der Trainer bei der Suche nach ungenutzten Potentialen nun möglicherweise doch noch auf eine Goldader gestoßen ist.  </pre>


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<pre> In den letzten 12 Bundesliga-Begegnungen zwischen Hoffenheim und Dortmund gab es 11 (!) Mal mehr als ein Tor pro Spiel. Und in all diesen 11 Duellen schossen immer beide Teams zumindest ein Tor!  <p> Bei einer neuerlichen Pleite wäre der Vorsprung auf den Effzeh innerhalb einer Woche von neun auf drei Punkte zusammengeschmolzen. Der HSV steht mit dem Rücken zur Wand und darf sich einfach keine Niederlage gegen die Geißböcke leisten.   <p> Bei allem zu erwartendem Engagement ist nämlich auch nicht gänzlich auszuschließen, dass der mehr denn je auf vielen Mannschaften lastende Druck die Beine einiger Kicker lähmt. <p>  In der letzten Saison gelang ihnen das auch zwei Mal gegen Ingolstadt. Zu Hause gewannen sie 2:0, auswärts in Ingolstadt feierten die Borussen sogar einen 4:0-Erfolg.  <p> Den im Signal Iduna Park noch immer unter Bewährung stehenden Borussen sollte der die Saison bereits austrudeln lassende VfL schließlich überaus gelegen kommen.  </pre>


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<pre> Niko Kovac hat die Rotation ein wenig übertrieben. Leon Goretzka als Alaba-Ersatz auf der linken Seite (zumindest bis zur Pause, als er verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste) und Sandro Wagner anstatt Robert Lewandowski konnten die Standard-Kräfte nicht adäquat ersetzen.  <p> Damit hat Tuchel sowohl auf der offensiven linken Außenbahn als auch in der Mittelfeldzentrale die Qual der Wahl. Denn während der eigentlich perspektivisch verpflichtete Julian Weigl auf Benders Sechserposition eine Top-Leistung nach der anderen abliefert, glänzte Shinji Kagawa gegen die Werkself nicht nur als Reus-Ersatz, sondern auch mit dem wichtigen Treffer zum 2:0.  <p>  Nach dem Gesetz der (Frankfurter) Serie sollte das gelingen. Die Eintracht hat seit dem Spieltag immer abwechselnd verloren und gewonnen. Da es am vergangenen Spieltag einen 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart gab, sollte nun wieder eine Niederlage folgen. <p>  Die Vorfreude war hüben wie drüben riesig. Doch weder die Bundesliga-Rückkehrer aus Hannover noch die mit dem dritten Trainer binnen zwei Jahren konfrontierten Schalker wussten vor dem Saisonstart wo sie wirklich stehen.  <p> Angesichts dieser anhaltenden Probleme wird den Kölnern nun die große Möglichkeit geboten, den schon jetzt mehr als ordentlichen Saison-Auftakt in einen echten Traumstart zu verwandeln: Wird das Punktekonto von den Geißböcken nämlich bereits am dritten Spieltag auf sieben Zähler in die Höhe geschraubt, darf sich der seit langem schlafende Riese vom Rhein in den kommenden Monaten bestenfalls sogar ein Mitmischen im Kampf um die europäischen Startplätze erhoffen.  </pre>


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